Sparen, Investieren & Rente

Rentenlücke, ETF-Sparplan, Zinseszins und Riester: Diese Kategorie zeigt, was Ihre Altersvorsorge voraussichtlich bringt und was Sie monatlich brauchen, um Ihr Ziel zu erreichen, mit ehrlichen Annahmen zu Rendite, Inflation und Steuern.

4 kostenlose Rechner in dieser Kategorie

Glückliches Seniorenpaar zu Hause
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ETF-Sparplan-Rechner

ETF-Sparplan berechnen: Sparrate, Anfangskapital, Laufzeit und Rendite eingeben und den Endwert nach Kosten (TER) und Steuer sehen, mit Teilfreistellung, Abgeltungsteuer-Schätzung und Jahrestabelle. Für Altersvorsorge und Sparplan-Vergleiche mit ehrlichen Nettowerten statt Werbezahlen.

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Gesetzliche-Rente-Rechner

Gesetzliche Rente 2026 berechnen: Mit der Rentenformel nach Paragraf 64 SGB VI aus Entgeltpunkten, Zugangsfaktor, Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert von 42,52 Euro (Stand 1. Juli 2026), inklusive der Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung Ihrer Brutto- und Nettorente.

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Sparplan-Rechner

Sparplan berechnen: Aus Startkapital, monatlicher Sparrate, Zinssatz und Laufzeit erhalten Sie Endkapital, Einzahlungen und Zinsen mit Jahrestabelle. Sehen Sie, ab wann die Zinsen Ihre Einzahlungen überholen, und welche Rate Ihr Sparziel wirklich erreicht.

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Zinseszinsrechner

Zinseszins berechnen: Aus Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit erhalten Sie Endkapital, Zinsen gesamt und eine Jahrestabelle. Mit optionaler monatlicher Sparrate sehen Sie, wie Einzahlungen und Zinseszins zusammenwirken und warum die Zeit der stärkste Hebel Ihres Geldes ist.

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Über diese Kategorie

Die gesetzliche Rente allein wird für die meisten nicht reichen, um den Lebensstandard zu halten. Diese Kategorie macht die Lücke sichtbar und zeigt die Wege, sie zu schließen: Sparpläne auf ETF und Fonds, Tages- und Festgeld, Riester und Rürup, betriebliche Vorsorge. Jeder Rechner legt seine Annahmen offen, denn bei Zeiträumen von 20 bis 40 Jahren entscheidet die Annahme mehr als die zweite Nachkommastelle.

Sie finden hier sowohl die Schätzung Ihrer gesetzlichen Rente als auch die Werkzeuge für die private Seite, vom Zinseszins-Rechner bis zum Entnahmeplan für den Ruhestand.

Die Rentenlücke: Bedarf minus gesetzliche Rente

Die Rechnung beginnt im Alter: Wie viel brauchen Sie monatlich, und wie viel zahlt die gesetzliche Rente? Als grobe Orientierung ersetzt die gesetzliche Rente oft nur rund die Hälfte bis 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens, bei höheren Einkommen wegen der Beitragsbemessungsgrenze noch weniger. Die Differenz ist Ihre Rentenlücke. Wer heute 3.100 Euro netto verdient und im Alter 2.600 Euro braucht, dem fehlen bei 1.800 Euro gesetzlicher Rente rund 800 Euro jeden Monat, Jahr für Jahr.

Der Rentenrechner schätzt Ihre Rente aus Entgeltpunkten und aktuellem Rentenwert, der Rentenlücken-Rechner stellt Bedarf und Anspruch gegenüber und nennt den Sparbetrag, der die Lücke bei Ihrer Wunschrendite schließt. Als Faustformel aus der Praxis gilt: Wer dauerhaft etwa 10 Prozent des Einkommens zurücklegt, ist auf einem soliden Weg.

Zinseszins: warum Zeit wichtiger ist als der Betrag

Beim Sparen arbeitet die Zeit für Sie: Erträge werfen selbst Erträge ab, und dieser Zinseszinseffekt wächst überproportional. 150 Euro im Monat zu 5 Prozent ergeben nach 10 Jahren rund 23.300 Euro, nach 25 Jahren aber schon etwa 89.000 Euro, obwohl nur das Zweieinhalbfache eingezahlt wurde. Zehn Jahre früher zu beginnen ist mehr wert als eine doppelt so hohe Rate am Ende.

Der Zinseszins- und der ETF-Sparplan-Rechner zeigen die Entwicklung Jahr für Jahr, auf Wunsch mit jährlicher Ratensteigerung und mit der Wirkung von Kosten. Achten Sie auf die Gesamtkostenquote Ihres Produkts: 1 Prozent mehr laufende Kosten pro Jahr kann über 30 Jahre ein Viertel des Endvermögens kosten.

Sparen ehrlich rechnen: Inflation und Steuern

Zwei Abzüge werden gern vergessen. Erstens die Inflation: Bei 2 Prozent Inflation verliert Geld in 25 Jahren rund 39 Prozent seiner Kaufkraft. Eine ehrliche Vorsorgerechnung zeigt deshalb auch den Wert in heutiger Kaufkraft. Zweitens die Steuern: Auf Kapitalerträge fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, oberhalb des Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro für Singles und 2.000 Euro für Paare.

Die Rechner dieser Kategorie berücksichtigen beides auf Wunsch in der Simulation, inklusive der Teilfreistellung für Aktienfonds. So vergleichen Sie ETF-Sparplan, Riester und Festgeld auf derselben ehrlichen Basis, statt Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Wo anfangen, je nach Ihrer Situation

Starten Sie mit dem ersten Rechner dieser Kategorie, wenn Sie einen Überblick brauchen, und wechseln Sie danach zum Spezialrechner für Ihren Fall. Jeder Rechner erklärt seine Werte, zeigt ein Beispiel und verlinkt auf die verwandten Tools derselben Kategorie.

Neue Tools in Sparen, Investieren & Rente

Diese Kategorie wird laufend erweitert. Zuletzt hinzugefügt und geprüft: Gesetzliche-Rente-Rechner, Sparplan-Rechner, Zinseszinsrechner.

Welcher Rechner für welche Vorsorgefrage

Starten Sie mit dem Rentenlücken-Rechner, um Ihr Ziel zu kennen. Der ETF-Sparplan-Rechner beantwortet dann die Frage nach Rate und Laufzeit, der Sparziel-Rechner rechnet rückwärts vom Wunschbetrag. Für Geld, das Sie in wenigen Jahren brauchen, sind Tagesgeld- und Festgeld-Rechner mit Zinsvergleich die richtige Wahl.

Riester lohnt sich vor allem mit Kindern und Zulagen, die Rürup-Rente eher für Selbstständige mit hohem Steuersatz. Die Förderrechner zeigen, ob sich die staatliche Förderung in Ihrem Fall rechnet. Und wer bereits im Ruhestand ist oder kurz davor steht, plant mit dem Entnahme-Rechner, wie lange ein Vermögen bei monatlicher Entnahme reicht.

Typische Fehler bei der Vorsorge

Der größte Fehler ist Aufschieben: Jedes verlorene Jahrzehnt muss durch deutlich höhere Raten ausgeglichen werden. Der zweite Fehler sind Renditeannahmen aus der Werbung. Historische Aktienrenditen von 7 bis 8 Prozent sind kein Versprechen, und eine Planung mit 4 bis 5 Prozent ist ehrlicher. Der dritte Fehler: das gesamte Geld auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen lassen, wo es nach Inflation schrumpft.

Auch verbreitet: Verträge mit hohen Abschlusskosten in den ersten Jahren, die bei einem Wechsel verloren sind, und Panikverkäufe im ersten Börsenabschwung. Wer seine Vorsorge mit den Rechnern hier durchgespielt hat, kennt seine Zahlen und bleibt ruhiger.

Häufige Fragen

Für breit gestreute Aktien-ETFs werden langfristig oft 5 bis 7 Prozent vor Kosten genannt. Rechnen Sie lieber mit mehreren Szenarien.

Ja, der ETF-Rechner bildet Teilfreistellung und Vorabpauschale ab.

Die Differenz zwischen Ihrem Wunsch-Einkommen im Alter und der erwarteten gesetzlichen Rente.

Schon 0,5 Prozent mehr Kosten pro Jahr können über 30 Jahre einen fünfstelligen Unterschied machen. Der Rechner zeigt es.

Nein. Die Tools sind Rechenhilfen für Ihre eigene Planung.

Das hängt von Ziel und Zeitraum ab. Die Rechner lassen beide Wege mit eigenen Zinsen durchspielen.

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