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Gesetzliche-Rente-Rechner 2026

Gesetzliche Rente 2026 berechnen: Mit der Rentenformel nach Paragraf 64 SGB VI aus Entgeltpunkten, Zugangsfaktor, Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert von 42,52 Euro (Stand 1. Juli 2026), inklusive der Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung Ihrer Brutto- und Nettorente.

Dieser Rechner wendet die offizielle Rentenformel an: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor. Er zeigt Ihre Bruttorente und das, was nach Kranken- und Pflegeversicherung übrig bleibt.

Kurzüberblick

So funktioniert es: Dieser Rechner wendet die offizielle Rentenformel an: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor.

Regel und Werte: Es gilt die Rentenformel nach Paragraf 64 SGB VI: persönliche Entgeltpunkte (Entgeltpunkte × Zugangsfaktor) × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor.

Beispiel: Mit 45 Entgeltpunkten, Zugangsfaktor 1,0 und Altersrente ergibt sich eine Bruttorente von 1.913,40 € im Monat, also 22.960,80 € im Jahr.

Hände einer älteren Person, die Briefe der Deutschen Rentenversicherung zur Rentenanpassung auf einem Holztisch durchsehen.
Hände einer älteren Person, die Briefe der Deutschen Rentenversicherung zur Rentenanpassung auf einem Holztisch durchsehen.

Jetzt berechnen

So funktioniert es

Es gilt die Rentenformel nach Paragraf 64 SGB VI: persönliche Entgeltpunkte (Entgeltpunkte × Zugangsfaktor) × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor. Stand der Werte: aktueller Rentenwert 42,52 € (Stand 1. Juli 2026, nach der Rentenanpassung um 4,24 Prozent).

Berechnetes Beispiel

Mit 45 Entgeltpunkten, Zugangsfaktor 1,0 und Altersrente ergibt sich eine Bruttorente von 1.913,40 € im Monat, also 22.960,80 € im Jahr. Abgezogen werden 167,42 € Krankenversicherung und 68,88 € Pflegeversicherung. Nach Sozialabgaben bleiben 1.677,10 €, die Einkommensteuer kommt je nach Höhe noch hinzu.

So erhalten Sie ein verlässliches Ergebnis

Nutzen Sie Werte aus echten Unterlagen: Gehaltsabrechnung, Vertrag, Bescheid oder Rechnung. Fragt ein Feld nach einem Satz, übernehmen Sie den Wert aus Ihrem Vertrag statt eines Werbewerts. Sie vergleichen mehrere Szenarien? Ändern Sie immer nur einen Wert auf einmal und notieren Sie, was sich verändert hat.

Prüfhinweis 2026: Alle Werte auf dieser Seite entsprechen dem geprüften Stand 2026. Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzt keine amtliche Berechnung oder Beratung; maßgeblich sind die Angaben der zuständigen Stelle.

Die Entgeltpunkte sind der Dreh- und Angelpunkt: Sie sammeln sie über Ihr ganzes Arbeitsleben. Ein Jahr mit Durchschnittsverdienst ergibt genau einen Punkt, mehr Verdienst ergibt mehr Punkte bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Weil eine Rente im Schnitt um die zwanzig Jahre läuft, wirken Monatsbeträge klein, entscheiden aber über viel Geld: Jeder Entgeltpunkt bringt derzeit 42,52 € Monatsrente, über zwanzig Jahre also gut 10.200 €. Ein Abschlag von 206,65 € im Monat bei drei Jahren früherem Start summiert sich über denselben Zeitraum auf fast 49.600 € Minderleistung. Rechnen Sie deshalb nie mit dem Monatsbetrag allein, sondern immer mit Betrag mal voraussichtlicher Bezugsdauer.

Wann dieses Tool sinnvoll ist

Nutzen Sie den Rechner, wenn Sie Ihre Renteninformation vor sich haben und die ausgewiesene Rente nachrechnen oder mit mehr Entgeltpunkten (weitere Arbeitsjahre, Punkte kaufen) durchspielen wollen.

Schritt für Schritt

  1. Entgeltpunkte aus Ihrer Renteninformation oder Ihrem Versicherungsverlauf übernehmen.
  2. Zugangsfaktor setzen: 1,0 bei Rentenbeginn zur Regelaltersgrenze, weniger bei vorzeitigem Start (0,3 Prozent Abzug pro Monat).
  3. Rentenart wählen.
  4. Abzugsvariante wählen (mit Kindern oder kinderlos).
  5. Bruttorente und Rente nach Sozialabgaben ablesen.

Felder und Ergebnisse, erklärt

Die Entgeltpunkte fassen Ihr ganzes Beitragsleben in einer Zahl zusammen, inklusive Kindererziehungs- und Ersatzzeiten. Der Zugangsfaktor bestraft vorzeitigen Rentenbeginn mit 0,3 Prozent pro Monat und belohnt Aufschub mit 0,5 Prozent pro Monat.

So entstehen die Punkte: Für ein Jahr, in dem Sie genau das Durchschnittsentgelt verdienen, gibt es einen Punkt. Das vorläufige Durchschnittsentgelt 2026 beträgt 51.944 €. Mehr als rund 1,95 Punkte pro Jahr sind nicht möglich, weil Beiträge nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze zählen, 2026 sind das 8.450 € im Monat beziehungsweise 101.400 € im Jahr.

Der aktuelle Rentenwert beträgt 42,52 € pro Entgeltpunkt und Monat (Stand 1. Juli 2026) und gilt einheitlich in ganz Deutschland. Die Abzüge zeigen Krankenversicherung (8,75 Prozent: 7,3 Prozent plus halber durchschnittlicher Zusatzbeitrag) und Pflegeversicherung (3,6 Prozent, kinderlos 4,2 Prozent). Privat Versicherte wählen die Variante ohne Abzüge.

Falls Sie Ihre Entgeltpunkte nicht kennen: Sie stehen in der Renteninformation und vollständig im Versicherungsverlauf. Häufige Lücken sind nicht gemeldete Kindererziehungszeiten, Auslandszeiten oder Pflegezeiten. Eine Kontenklärung räumt solche Lücken kostenlos auf und kann die Rente spürbar erhöhen.

Die Methode im Detail

Es gilt die Rentenformel nach Paragraf 64 SGB VI: persönliche Entgeltpunkte (Entgeltpunkte × Zugangsfaktor) × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor. Stand der Werte: aktueller Rentenwert 42,52 € (Stand 1. Juli 2026, nach der Rentenanpassung um 4,24 Prozent).

Der Zugangsfaktor ist die Stellschraube, die Sie allein über den Zeitpunkt steuern: Wer 48 Monate vor der Regelaltersgrenze startet, hat einen Faktor von 0,856 und erhält bei 45 Punkten 1.637,87 € statt 1.913,40 €, also 275,53 € weniger, jeden Monat, lebenslang. Wer 24 Monate länger arbeitet, erreicht einen Faktor von 1,12 und 2.143,01 €, zusätzlich zu den Entgeltpunkten, die in den zwei Jahren weiter wachsen.

Vereinfachung: Die Einkommensteuer auf die Rente ist nicht abgezogen, sie hängt von Rentenbeginn und Gesamteinkommen ab (dazu der Rentenbesteuerung-Rechner). Auch künftige Rentenanpassungen sind nicht eingerechnet; die Rechnung ist eine Momentaufnahme mit dem heute geltenden Rentenwert. Für die Kaufkraftplanung übersetzen Sie das Ergebnis mit dem Kaufkraft-Rechner in heutige Preise.

Weiteres Beispiel: halbe Erwerbsminderungsrente, kinderlos

40 Entgeltpunkte, Zugangsfaktor 0,892 (maximaler Abschlag bei Erwerbsminderung), Rentenartfaktor 0,5: Die Bruttorente beträgt 758,56 € im Monat. Kinderlos zahlen Sie 66,37 € Krankenversicherung und 31,86 € Pflegeversicherung (4,2 Prozent), nach beiden Abzügen bleiben 660,32 €. Das Beispiel zeigt, wie stark Faktor und Abschläge eine Erwerbsminderungsrente drücken.

Häufige Fehler

  • Die Bruttorente mit dem späteren Kontoeingang verwechseln: Sozialabgaben und oft auch Steuern gehen noch ab, zusammen schnell 15 bis 20 Prozent.
  • Den Zugangsfaktor vergessen: Wer 3 Jahre früher in Rente geht, verliert dauerhaft 10,8 Prozent, jeden Monat, lebenslang.
  • Den aktuellen Rentenwert für garantiert halten: Er folgt der Lohnentwicklung und kann in schwachen Jahren auch stagnieren, eine Nullrunde ist möglich.
  • Fehlende Zeiten im Versicherungsverlauf ungeprüft lassen: Nicht gemeldete Kindererziehungs- oder Pflegezeiten sind ein häufiger und leicht behebbarer Grund für zu niedrige Renten.

Praktische Tipps

  • Ihre Entgeltpunkte finden Sie exakt in der Renteninformation und im Versicherungsverlauf. Fordern Sie eine Kontenklärung an, wenn Zeiten fehlen.
  • Jeder zusätzliche Entgeltpunkt ist derzeit 42,52 € Monatsrente wert. So lässt sich der Wert von Weiterarbeit oder Punkte-Kauf direkt beziffern.
  • Rechnen Sie Ihre Rente immer netto in Kaufkraft: Der Nettorente-Rechner und der Kaufkraft-Rechner helfen dabei.
  • Rechnen Sie einmal durch, was ein Rentenbeginn 12 Monate später bringt: 3,6 Prozent mehr Faktor plus ein weiteres Jahr Entgeltpunkte, oft zusammen über 100 € Monatsrente.

Grenzen dieses Tools: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der aktuell geprüften Werte. Verbindliche Werte erhalten Sie nur von der zuständigen Behörde, Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.

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Referenztabelle

EntgeltpunkteBruttorente pro Monat (Faktor 1,0, ohne Abschlag)
351.488,20 €
401.700,80 €
451.913,40 €
502.126,00 €

Wie viele Entgeltpunkte sind realistisch?

Wer 45 Jahre lang genau durchschnittlich verdient, sammelt 45 Punkte und erhält die sogenannte Standardrente, derzeit 1.913,40 € brutto. Die meisten Menschen liegen darunter, weil Teilzeit, Ausbildung und Kinderzeiten den Schnitt senken. Mit 35 Punkten läge die Bruttorente bei 1.488,20 €.

Rentenanpassung: warum Ihre Rente nominal steigt

Der aktuelle Rentenwert wird jährlich an die Lohnentwicklung angepasst, zuletzt zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent auf 42,52 €. Steigen die Löhne, steigt Ihre Rente prozentual mit, auch im laufenden Bezug. Das schützt die Kaufkraft nur teilweise, denn die Anpassung folgt den Löhnen des Vorjahres und kann hinter der Inflation zurückbleiben.

So entstehen Entgeltpunkte: Beitragszeiten, Kinder, Arbeitslosigkeit

Entgeltpunkte entstehen nicht nur aus klassischer Beschäftigung. Für Kindererziehungszeiten schreibt die Rentenversicherung bis zu rund 3 Punkte pro Kind gut, für vor 1992 geborene Kinder derzeit 2,5 Punkte. Wer Arbeitslosengeld bezieht, für den zahlt die Arbeitsagentur Beiträge auf Basis von 80 Prozent des früheren Verdienstes. Auch Pflegezeiten, Krankengeldbezug und Freiwilligendienste erzeugen Ansprüche. Prüfen Sie Ihren Versicherungsverlauf auf genau diese Zeiten: Ihr Nachtrag in der Kontenklärung ist der günstigste Weg zu mehr Rente.

Die Rentenlücke: was zwischen Wunschrente und Bescheid fehlt

Setzen Sie Ihre berechnete Rente nach Sozialabgaben neben das Einkommen, das Sie im Ruhestand tatsächlich brauchen. Im Beispiel bleiben von 1.913,40 € brutto nach Kranken- und Pflegeversicherung 1.677,10 €, vor Steuern. Wer heute mit 2.500 € netto plant, hat eine Lücke von knapp 823 € im Monat, auf 20 Jahre Rentenbezug hochgerechnet fast 197.500 €. Je früher die Lücke bekannt ist, desto kleiner fällt die monatliche Sparrate aus, die sie schließt; der Rentenlücken-Rechner macht daraus eine konkrete Zahl.

Offizielle Quellen

Die verwendeten Werte entsprechen dem aktuellen Stand. Alle Ergebnisse sind Schätzungen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater, Bank oder Behörde.

Häufige Fragen

Nach der Rentenformel aus Paragraf 64 SGB VI: Entgeltpunkte mal Zugangsfaktor mal aktueller Rentenwert mal Rentenartfaktor. Die Punkte sammeln Sie über Ihr Beitragsleben, der Zugangsfaktor bildet Ab- und Zuschläge für den Rentenbeginn ab, der Rentenwert von derzeit 42,52 € übersetzt Punkte in Euro. Danach zieht der Rechner Kranken- und Pflegeversicherung ab.

Mit Zugangsfaktor 1,0 sind es 45 mal 42,52 €, also 1.913,40 € brutto im Monat und 22.960,80 € im Jahr. Nach 167,42 € Kranken- und 68,88 € Pflegeversicherung bleiben vor Steuern 1.677,10 €. Das ist die sogenannte Standardrente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Beitragsjahren; die meisten Versicherten liegen darunter.

Der Betrag, den ein Entgeltpunkt pro Monat an Rente bringt: Seit 1. Juli 2026 sind es 42,52 €, einheitlich in Ost und West. Er wird in der Regel jedes Jahr zum 1. Juli an die Lohnentwicklung angepasst, 2026 um 4,24 Prozent. Steigt er, steigt auch jede laufende Rente im selben Prozentsatz.

Ihren Anteil zur Krankenversicherung von 8,75 Prozent, bestehend aus 7,3 Prozent plus dem halben durchschnittlichen Zusatzbeitrag (2026: 2,9 Prozent), sowie die volle Pflegeversicherung von 3,6 Prozent, kinderlos 4,2 Prozent. Im Beispiel sind das zusammen 236,30 € von 1.913,40 € Bruttorente. Die Einkommensteuer wird nicht monatlich einbehalten, sondern über die Steuererklärung abgerechnet.

Das ist der Faktor bei einem Abschlag von 10,8 Prozent: 36 Monate vorzeitiger Rentenbeginn mal 0,3 Prozent Abzug pro Monat. Er gilt als Höchstabschlag bei Erwerbsminderungsrenten. Der Abschlag wirkt lebenslang und kürzt auch alle späteren Anpassungen: Bei 45 Entgeltpunkten sinkt die Bruttorente von 1.913,40 € auf 1.706,75 €. Ausgleichszahlungen können den Abschlag zurückkaufen.

Ja: Weitere Beitragsjahre bringen je nach Verdienst bis zu rund 1,95 Punkte pro Jahr an der Beitragsbemessungsgrenze. Ab 50 Jahren können Sie mit Ausgleichszahlungen Abschläge ausgleichen oder Punkte hinzukaufen. Auch nachgetragene Kindererziehungs- und Pflegezeiten erhöhen die Punktzahl. Prüfen Sie zuerst Ihren Versicherungsverlauf, denn die Kontenklärung ist der günstigste Weg.

Ihr beitragspflichtiges Jahreseinkommen wird durch das Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt. Für 2026 liegt dieses vorläufig bei 51.944 €: Wer genau so viel verdient, erhält einen Punkt, bei der Hälfte 0,5 Punkte, bei mehr entsprechend mehr, gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze auf rund 1,95 Punkte pro Jahr.

Bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung: 2026 sind das 8.450 € im Monat beziehungsweise 101.400 € im Jahr, einheitlich in ganz Deutschland. Verdienst oberhalb dieser Grenze ist beitragsfrei und bringt keine weiteren Punkte. Deshalb erreicht auch ein Topverdiener höchstens rund 1,95 Entgeltpunkte pro Jahr.

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