Mathe & Schule

Rabatt-Rechner

Rabatt berechnen: Geben Sie Originalpreis und Rabatt in Prozent ein und sehen Sie sofort Ihre Ersparnis in Euro, den Endpreis und den Anteil, den Sie noch zahlen. Für Sale, Gutscheine und Skonto, mit Rechenweg zum Nachprüfen.

Ein Rabatt ist ein Preisnachlass in Prozent. Aus dem Prozentsatz allein sieht man aber nicht, wie viel Geld man tatsächlich spart. Dieser Rechner wandelt den Rabatt in einen Eurobetrag um und zeigt den Endpreis, den Sie an der Kasse zahlen.

Kurzüberblick

So funktioniert es: Ein Rabatt ist ein Preisnachlass in Prozent.

Regel und Werte: Rabattbetrag = Originalpreis × Rabatt ÷ 100.

Beispiel: Eine Jacke kostet 120 € und ist um 25 % reduziert.

Rotes Sale-Plakat mit bunten Preisschildern und dem Hinweis auf 50 Prozent und mehr Rabatt.
Rotes Sale-Plakat mit bunten Preisschildern und dem Hinweis auf 50 Prozent und mehr Rabatt.

Jetzt berechnen

So funktioniert es

Rabattbetrag = Originalpreis × Rabatt ÷ 100. Endpreis = Originalpreis − Rabattbetrag. Zusammengefasst: Endpreis = Originalpreis × (100 − Rabatt) ÷ 100. Der Faktor (100 − Rabatt) ÷ 100 heißt Restfaktor, bei 25 % Rabatt ist er 0,75.

Berechnetes Beispiel

Eine Jacke kostet 120 € und ist um 25 % reduziert. Rabattbetrag: 120 × 25 ÷ 100 = 30 €. Endpreis: 120 − 30 = 90 €. Sie zahlen also 75 % des Originalpreises.

So erhalten Sie ein verlässliches Ergebnis

Nutzen Sie Werte aus echten Unterlagen: Gehaltsabrechnung, Vertrag, Bescheid oder Rechnung. Fragt ein Feld nach einem Satz, übernehmen Sie den Wert aus Ihrem Vertrag statt eines Werbewerts. Sie vergleichen mehrere Szenarien? Ändern Sie immer nur einen Wert auf einmal und notieren Sie, was sich verändert hat.

Prüfhinweis 2026: Alle Werte auf dieser Seite entsprechen dem geprüften Stand 2026. Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzt keine amtliche Berechnung oder Beratung; maßgeblich sind die Angaben der zuständigen Stelle.

Die Rechnung ist eine einfache Prozentaufgabe: Der Rabattbetrag ist der Prozentwert, der Originalpreis der Grundwert. Endpreis = Originalpreis − Rabattbetrag, oder direkt: Originalpreis × (100 − Rabatt) ÷ 100.

Wann dieses Tool sinnvoll ist

Nutzen Sie den Rechner im Sale, bei Gutscheinen, Skonto-Angeboten und überall, wo Prozentangaben in einen konkreten Zahlbetrag übersetzt werden sollen. Auch für Verkäufer lohnt sich der Blick: Der Rabattbetrag zeigt, wie viel Umsatz pro Stück wegfällt.

Schritt für Schritt

  1. Originalpreis vor dem Rabatt eintragen.
  2. Rabatt in Prozent eintragen, zum Beispiel 25 für 25 %.
  3. Ersparnis in Euro und Endpreis ablesen.
  4. Bei zwei aufeinanderfolgenden Rabatten den Endpreis als neuen Ausgangspreis in eine zweite Rechnung übernehmen.

Felder und Ergebnisse, erklärt

Der Originalpreis ist der Preis ohne jeden Abzug, also der Grundwert. Der Rabatt ist der Prozentsatz, der davon abgezogen wird. Beide Angaben stehen meist auf dem Preisschild oder im Angebot.

Das Ergebnis zeigt die Ersparnis in Euro, den Endpreis und zusätzlich, wie viel Prozent des Originalpreises Sie noch zahlen. Der Rechenweg macht die Umrechnung vom Prozentsatz zum Betrag nachvollziehbar.

Die Methode im Detail

Rabattbetrag = Originalpreis × Rabatt ÷ 100. Endpreis = Originalpreis − Rabattbetrag. Zusammengefasst: Endpreis = Originalpreis × (100 − Rabatt) ÷ 100. Der Faktor (100 − Rabatt) ÷ 100 heißt Restfaktor, bei 25 % Rabatt ist er 0,75.

Achtung bei doppelten Aktionen: „20 % plus weitere 10 %“ bedeutet nicht 30 %. Der zweite Rabatt bezieht sich auf den bereits reduzierten Preis: Faktor 0,8 × 0,9 = 0,72, also insgesamt 28 % Nachlass.

Weiteres Beispiel: krumme Preise

Ein Fernseher kostet 79,99 €, darauf gibt es 10 % Rabatt. Ersparnis: 79,99 × 10 ÷ 100 = 8,00 € (gerundet). Endpreis: 79,99 − 8,00 = 71,99 €. Auch bei Centbeträgen bleibt die Formel dieselbe.

Häufige Fehler

  • Zwei Rabatte einfach addieren: 20 % + 10 % sind zusammen nur 28 %, weil der zweite Rabatt auf den kleineren Preis wirkt.
  • Rabatt auf den falschen Preis beziehen, etwa wenn Versandkosten nicht rabattiert werden.
  • Den Rabattbetrag mit dem Endpreis verwechseln: Bei 25 % Rabatt zahlen Sie 75 %, nicht 25 %.

Praktische Tipps

  • Schnellprobe im Kopf: 10 % des Preises abziehen oder halbieren für 50 % gibt sofort eine Größenordnung.
  • Bei „bis zu 50 %“ gilt der Höchstrabatt nur für wenige Artikel. Endpreis immer mit dem konkreten Prozentsatz prüfen.
  • Gutscheine mit Mindestbestellwert gesondert betrachten: Der effektive Rabatt ist dann kleiner als der aufgedruckte.

Grenzen dieses Tools: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der aktuell geprüften Werte. Verbindliche Werte erhalten Sie nur von der zuständigen Behörde, Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.

Weiter entdecken

Passend zu diesem Thema: Prozentrechner, Prozentuale-Veränderung-Rechner, Dreisatz-Rechner und die Übersicht Mathe & Schule.

Referenztabelle

Originalpreis10 % Rabatt20 % Rabatt30 % Rabatt50 % Rabatt
50 €45,00 €40,00 €35,00 €25,00 €
100 €90,00 €80,00 €70,00 €50,00 €
200 €180,00 €160,00 €140,00 €100,00 €
500 €450,00 €400,00 €350,00 €250,00 €

Doppelrabatte richtig verstehen

„Zusätzlich 10 % auf bereits reduzierte Ware“ klingt nach Addition, ist aber Multiplikation der Restfaktoren. 30 % und dann 10 % ergeben Faktor 0,7 × 0,9 = 0,63, also 37 % Gesamtnachlass. Wer das weiß, durchschaut Sale-Werbung sofort und rechnet Angebote korrekt nach.

Rabatt oder Gutscheinbetrag?

Ein 10-€-Gutschein wirkt bei kleinen Einkäufen stärker als 10 % Rabatt, bei großen schwächer. Faustregel: Der Prozentrabatt gewinnt, sobald der Einkaufswert über Gutscheinbetrag ÷ Prozentsatz liegt, bei 10 € und 10 % also ab 100 € Einkaufswert.

Offizielle Quellen

Die verwendeten Werte entsprechen dem aktuellen Stand. Alle Ergebnisse sind Schätzungen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater, Bank oder Behörde.

Häufige Fragen

Rabattbetrag = Preis × Rabatt ÷ 100. Beispiel: 25 % von 120 € sind 120 × 25 ÷ 100 = 30 €. Der Endpreis ist dann 120 − 30 = 90 €.

Entweder Preis minus Rabattbetrag, oder direkt mit dem Restfaktor: Bei 25 % Rabatt multiplizieren Sie den Preis mit 0,75. Aus 120 € werden so direkt 90 €.

Nein. Der zweite Rabatt gilt für den schon reduzierten Preis. Aus 100 € werden mit 20 % erst 80 €, mit weiteren 10 % dann 72 €. Insgesamt sind das 28 % Nachlass, nicht 30 %.

Rabatt ist ein allgemeiner Preisnachlass, etwa im Sale. Skonto ist ein Nachlass für schnelle Zahlung einer Rechnung, üblich sind 2 bis 3 % bei Zahlung innerhalb weniger Tage. Gerechnet wird beides gleich.

Im Laden ist der angezeigte Preis der Endpreis inklusive Steuer, der Rabatt wird von diesem Preis abgezogen. Für Unternehmen zählt der Nettopreis, aber das Verhältnis bleibt gleich, weil der Rabatt prozentual wirkt.

Die Ersparnis ist 30 €. Bezogen auf den Ausgangspreis: 30 ÷ 120 × 100 = 25 %. Ausgangspunkt ist immer der höhere Originalpreis.

Teilen Sie den Endpreis durch den Restfaktor. Nach 25 Prozent Rabatt zahlen Sie 75 Prozent des Originals: Kostet ein Artikel reduziert 90 Euro, lag der Originalpreis bei 90 ÷ 0,75 = 120 Euro. Falsch wäre es, einfach 25 Prozent auf den Endpreis aufzuschlagen.

Der Höchstrabatt gilt nur für ausgewählte Artikel, oft für wenige. Der Rest der Ware ist schwächer reduziert. Rechnen Sie deshalb immer mit dem Prozentsatz, der am konkreten Artikel steht, und prüfen Sie den Endpreis an der Kasse oder im Warenkorb nach.

Das hängt vom Einkaufswert ab: Unter 100 Euro ist der 10-Euro-Gutschein stärker, darüber der Prozentrabatt. Die Schwelle ist Gutscheinbetrag geteilt durch Prozentsatz, bei 10 Euro und 10 Prozent also 100 Euro. Ab da wächst der Prozentvorteil mit jedem weiteren Euro.

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