IBAN-Prüfer
Deutsche IBAN auf Tippfehler prüfen: Prüfziffern, Bankleitzahl und Kontonummer eingeben, und das Mod-97-Verfahren nach ISO 13616 zeigt sofort, ob die IBAN formal gültig ist. Die Prüfung läuft komplett lokal in Ihrem Browser, ohne Übertragung und ohne Speicherung.
Die IBAN enthält eine eingebaute Fehlerkontrolle: Die beiden Prüfziffern nach dem Länderkürzel werden aus Bankleitzahl und Kontonummer berechnet. Stimmt auch nur eine Ziffer der IBAN nicht, schlägt die Prüfung fehl. Genau diese Kontrolle führt dieser Rechner mit dem Mod-97-Verfahren nach ISO 13616 durch.
Kurzüberblick
So funktioniert es: Die IBAN enthält eine eingebaute Fehlerkontrolle: Die beiden Prüfziffern nach dem Länderkürzel werden aus Bankleitzahl und Kontonummer berechnet.
Regel und Werte: Das Verfahren nach ISO 13616: Man hängt das Länderkürzel und die Prüfziffern ans Ende, ersetzt Buchstaben durch Zahlen (D = 13, E = 14) und prüft, ob die entstehende 24-stellige Zahl modulo 97 den Rest 1 lässt.
Beispiel: Die bekannte Test-IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00: Prüfziffern 89, Bankleitzahl 37040044, Kontonummer 532013000 (aufgefüllt 0532013000).

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So funktioniert es
Das Verfahren nach ISO 13616: Man hängt das Länderkürzel und die Prüfziffern ans Ende, ersetzt Buchstaben durch Zahlen (D = 13, E = 14) und prüft, ob die entstehende 24-stellige Zahl modulo 97 den Rest 1 lässt. Dieser Rechner rechnet den Rest in 7er-Blöcken, damit die lange Prüfzahl exakt verarbeitet wird.
Berechnetes Beispiel
Die bekannte Test-IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00: Prüfziffern 89, Bankleitzahl 37040044, Kontonummer 532013000 (aufgefüllt 0532013000). Der Mod-97-Rest beträgt 1 (gültig = 1), das Ergebnis lautet: Gültig: Prüfziffer stimmt. Diese IBAN ist das offizielle Beispielformat und formal korrekt.
So erhalten Sie ein verlässliches Ergebnis
Nutzen Sie Werte aus echten Unterlagen: Gehaltsabrechnung, Vertrag, Bescheid oder Rechnung. Fragt ein Feld nach einem Satz, übernehmen Sie den Wert aus Ihrem Vertrag statt eines Werbewerts. Sie vergleichen mehrere Szenarien? Ändern Sie immer nur einen Wert auf einmal und notieren Sie, was sich verändert hat.
Eingegeben werden die drei Bestandteile einer deutschen IBAN getrennt: Prüfziffern, Bankleitzahl und Kontonummer. Alles wird ausschließlich in Ihrem Browser berechnet, nichts wird an einen Server übertragen und nichts gespeichert. Im Zahlungsverkehr zählt jeder Fehler doppelt: Eine falsch übertragene Kontonummer bedeutet im besten Fall eine Rückbuchung mit Verzögerung, im schlechteren Fall Geld auf einem fremden Konto und mühsame Rückholung. Wer die Prüfung vorher selbst durchführt, entdeckt den Fehler, solange er noch nichts kostet.
Das Ergebnis kennt zwei klare Aussagen: Stimmt die Prüfziffer, ist die IBAN formal richtig aufgebaut; stimmt sie nicht, steckt mit Sicherheit ein Fehler in einer der drei Eingaben. Was der Prüfer nicht aussagt, ist ebenso wichtig: ob das Konto existiert, ob es der Person gehört, an die Sie zahlen wollen, und ob eine Zahlung sicher ist.
Wann dieses Tool sinnvoll ist
Nutzen Sie den Prüfer, bevor Sie eine größere Überweisung an eine handschriftlich notierte oder abgetippte IBAN senden, oder wenn eine Bank eine IBAN als ungültig zurückweist und Sie den Tippfehler finden wollen.
Schritt für Schritt
- Die zwei Prüfziffern nach dem DE eingeben.
- Die 8-stellige Bankleitzahl eingeben.
- Die Kontonummer eingeben, führende Nullen ergänzt der Rechner automatisch.
- Ergebnis ablesen: „Gültig“ bedeutet, die Prüfziffer passt zu BLZ und Kontonummer.
Felder und Ergebnisse, erklärt
Die Prüfziffern sind die Stellen 3 und 4 der IBAN. Die Bankleitzahl hat in Deutschland immer 8 Stellen. Die Kontonummer wird auf 10 Stellen mit führenden Nullen aufgefüllt, so wie es die Bundesbank-Regeln für die IBAN-Bildung vorsehen. Ihre eigene IBAN finden Sie auf Ihrer Bankkarte, im Online-Banking und auf jedem Kontoauszug; die Vierergruppen auf der Karte sind nur eine Lesehilfe, eingegeben werden die Zahlen ohne Leerzeichen in die drei Felder. Die Voreinstellung zeigt die bekannte Test-IBAN.
Der Mod-97-Rest ist das technische Herz der Prüfung: Bei einer gültigen IBAN muss die umgestellte Zahl (BLZ + Kontonummer + Ländercode als Zahl + Prüfziffern) bei Division durch 97 exakt den Rest 1 ergeben. Meldet der Prüfer ungültig, korrigieren Sie nicht die Prüfziffer aufs Geratewohl: Sie ist das Ergebnis der anderen beiden Bausteine, nicht ihre Ursache. Prüfen Sie zuerst Bankleitzahl und Kontonummer Ziffer für Ziffer gegen die Vorlage; am häufigsten sitzen Dreher in der langen Kontonummer.
Die Methode im Detail
Das Verfahren nach ISO 13616: Man hängt das Länderkürzel und die Prüfziffern ans Ende, ersetzt Buchstaben durch Zahlen (D = 13, E = 14) und prüft, ob die entstehende 24-stellige Zahl modulo 97 den Rest 1 lässt. Dieser Rechner rechnet den Rest in 7er-Blöcken, damit die lange Prüfzahl exakt verarbeitet wird.
Entstanden sind die Prüfziffern nach demselben Muster: Bei der Vergabe setzt die Bank an ihre Stelle zunächst 00, rechnet die umgestellte Zahl durch 97 und zieht den Rest von 98 ab; bei der bekannten Test-IBAN dieser Seite ergibt diese Rechnung die 89. Das Verfahren erkennt jeden einzelnen Ziffernfehler und nahezu jeden Zahlendreher. Es erkennt aber nicht, ob das Konto wirklich existiert oder der richtige Empfänger dahintersteht.
Weiteres Beispiel: eine Ziffer falsch
Ändert sich nur die letzte Ziffer der Kontonummer (…3001 statt …3000), ergibt dieselbe Prüfung: Ungültig: Prüfziffer falsch. Genau dafür sind die Prüfziffern da: Ein einziger Tippfehler macht die IBAN ungültig, bevor Geld fließen kann.
Häufige Fehler
- Die IBAN mit Leerzeichen in ein Feld kopieren: Hier werden die drei Teile getrennt eingegeben, Leerzeichen entfallen.
- Kontonummer ohne führende Nullen von Hand ergänzen: Das Auffüllen übernimmt der Rechner, eine zu kurze Eingabe ist also kein Fehler.
- Aus „gültig“ schließen, dass der Empfänger stimmt: Die Prüfung schützt vor Tippfehlern, nicht vor einer Verwechslung des Empfängers.
- Die Prüfziffer so lange verändern, bis der Prüfer gültig anzeigt: Damit landen Sie auf einem fremden Konto, die Prüfziffer ist Folge der anderen Zahlen, nie deren Korrektur.
Praktische Tipps
- Prüfen Sie bei hohen Beträgen zusätzlich den Empfängernamen über die Verifizierung Ihrer Bank (Empfängerüberprüfung).
- IBAN immer in 4er-Blöcken ablesen und vergleichen, das reduziert Ablesefehler deutlich.
- Ausländische IBANs haben andere Längen und Strukturen; dieser Prüfer ist für deutsche IBANs gebaut.
- Bei einer geänderten Bankverbindung eines bekannten Empfängers immer über einen zweiten, alten Kontaktweg rückfragen, bevor Sie den neuen Daten vertrauen.
Grenzen dieses Tools: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der aktuell geprüften Werte. Verbindliche Werte erhalten Sie nur von der zuständigen Behörde, Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.
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Referenztabelle
| Bestandteil | Stellen | Beispiel |
|---|---|---|
| Länderkürzel | 2 Buchstaben | DE |
| Prüfziffern | 2 Stellen | 89 |
| Bankleitzahl | 8 Stellen | 37040044 |
| Kontonummer | 10 Stellen | 0532013000 |
| Gesamtlänge DE | 22 Zeichen | DE89 3704 0044 0532 0130 00 |
Die Prüfziffer erkennt fast jeden Tippfehler
Das Mod-97-Verfahren ist so gewählt, dass jede einzelne falsche Ziffer und fast jeder Zifferndreher den Rest verändert. Deshalb lehnen Banken formal falsche IBANs sofort ab, statt das Geld fehlzuleiten. Die zwei Prüfziffern sind der Grund, warum IBANs trotz ihrer Länge zuverlässig abtippbar sind.
Empfängerüberprüfung: der zweite Schutz seit der Echtzeitüberweisung
Banken in der Eurozone gleichen bei Überweisungen zunehmend den Empfängernamen mit der IBAN ab und warnen bei Abweichungen. Die Prüfziffer bleibt trotzdem wichtig: Sie filtert reine Tippfehler heraus, bevor überhaupt eine Überweisung ausgelöst wird.
IBAN-Fehlerquellen: wo die Tippfehler wirklich passieren
Die Fehler sitzen fast nie in der Prüfziffer, sondern in den langen Zahlen dahinter. Klassiker sind Zahlendreher in der zehnstelligen Kontonummer (aus 53 wird beim schnellen Tippen 35), das Zusammensetzen aus alter Bankleitzahl und Kontonummer mit der Prüfziffer eines anderen Kontos, Copy und Paste aus E-Mails oder PDF-Rechnungen mit Zeilenumbrüchen sowie die Verwechslung ähnlicher Konten, etwa Geschäfts- und Privatkonto bei derselben Bank. Das Mod-97-Verfahren fängt die ersten Fälle zuverlässig ab; gegen die Verwechslung zweier echter Konten hilft nur der Blick auf den Empfängernamen.
Was dieser Prüfer nicht kann: Existenz, Name und Betrug
Ein Ergebnis „gültig“ bedeutet ausschließlich: Die Zahl ist in sich stimmig. Es bedeutet nicht, dass das Konto existiert, denn die Prüfziffer lässt sich für jede beliebige Bankleitzahl und Kontonummer korrekt berechnen, auch für erfundene. Es bedeutet auch nicht, dass das Konto der Person gehört, die auf der Rechnung steht; Betrüger nutzen genau diese Lücke und schicken gefälschte Rechnungen mit ihrer eigenen, formal gültigen IBAN. Schützen Sie sich doppelt: Achten Sie auf die Empfängerüberprüfung Ihrer Bank, und rufen Sie bei einer überraschend neuen Bankverbindung eines bekannten Lieferanten über eine alte, bekannte Rufnummer zurück, bevor Sie zahlen.
Offizielle Quellen
Die verwendeten Werte entsprechen dem aktuellen Stand. Alle Ergebnisse sind Schätzungen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater, Bank oder Behörde.
Häufige Fragen
Nach dem Mod-97-Verfahren der Norm ISO 13616: Die IBAN wird umgestellt, Länderkürzel und Prüfziffern wandern ans Ende, aus den Buchstaben werden Zahlen, aus DE wird 1314. Die entstehende lange Zahl wird blockweise durch 97 geteilt; bleibt am Ende der Rest 1, ist die Prüfziffer korrekt und die IBAN formal gültig.
Vergleichen Sie zuerst Bankleitzahl und Kontonummer Ziffer für Ziffer mit der Vorlage auf Karte oder Kontoauszug, die meisten Fehler sind Dreher in der Kontonummer. Kopieren Sie die IBAN möglichst frisch aus dem Online-Banking statt aus einer weitergeleiteten E-Mail. Verändern Sie niemals Ziffern, bis der Prüfer gültig anzeigt: So erzeugen Sie die gültige IBAN eines fremden Kontos.
Nein. Gültig heißt nur: Die Prüfziffer passt rechnerisch zu Bankleitzahl und Kontonummer. Sie lässt sich für jede denkbare Kombination berechnen, auch für Kontonummern, die nie vergeben wurden. Ob ein Konto existiert, aktiv ist und auf welchen Namen es läuft, weiß nur die kontoführende Bank. Zusätzliche Sicherheit gibt die Empfängerüberprüfung Ihrer Bank vor dem Absenden.
Nein. Die gesamte Berechnung läuft mit dem Code dieser Seite in Ihrem Browser auf Ihrem Gerät; die Eingaben werden an keinen Server gesendet, nirgends gespeichert und nicht protokolliert. Sie können das selbst prüfen, indem Sie die Seite laden und danach die Internetverbindung trennen: Der Prüfer arbeitet unverändert weiter.
Weil sie aus vier festen Bausteinen besteht: zwei Buchstaben Länderkürzel, zwei Prüfziffern, acht Stellen Bankleitzahl und zehn Stellen Kontonummer, wie die Aufstellung auf dieser Seite zeigt. Andere Länder bauen ihre IBANs anders auf, die Gesamtlänge schwankt je nach Land zwischen 15 und 34 Zeichen. Das Prüfverfahren ist überall dasselbe Mod-97-Verfahren.
Nur deutsche, und das hat einen einfachen Grund: Dieser Prüfer fragt Bankleitzahl und Kontonummer als getrennte Felder ab, und diese Aufteilung ist die deutsche Bauart. Ausländische IBANs haben andere Bausteine, etwa Filialcodes oder Buchstaben in der Kontonummer. Für eine ausländische IBAN nutzen Sie am besten die Prüfung im Überweisungsformular Ihrer eigenen Bank.
Nein, hier werden die drei Bausteine getrennt und ohne Leerzeichen eingegeben: Prüfziffern, Bankleitzahl und Kontonummer. Die Vierergruppen auf Ihrer Bankkarte sind reine Lesehilfe. Der Prüfer setzt die Teile selbst zusammen und zeigt Ihnen die fertige IBAN in der gewohnten Gruppierung an, damit Sie sie Ziffer für Ziffer mit Ihrer Vorlage vergleichen können.
Nein, er ergänzt sie. Der Prüfer filtert reine Tippfehler heraus, bevor überhaupt eine Überweisung entsteht. Die Empfängerüberprüfung Ihrer Bank gleicht dagegen den angegebenen Namen mit dem Kontoinhaber ab und warnt bei Abweichungen. Beide Schutzschichten zusammen helfen gegen Zahlendreher und gegen Zahlungen an einen verwechselten Empfänger.
Sie stehen an dritter und vierter Stelle Ihrer IBAN, direkt nach dem Länderkürzel DE. Auf Bankkarte und Kontoauszug ist die IBAN meist in Vierergruppen gedruckt: Die beiden Ziffern nach dem DE in der ersten Gruppe sind die Prüfziffern. Geben Sie sie hier in das erste Feld ein, danach folgen Bankleitzahl und Kontonummer.
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