Auto & Energie

Spritverbrauch-Rechner

Ermitteln Sie Ihren echten Spritverbrauch in Litern pro 100 Kilometer aus getankten Litern und der gefahrenen Strecke zwischen zwei Volltankungen. Der Rechner zeigt dazu Ihre Kosten pro 100 Kilometer und die Reichweite mit vollem Tank, ehrlicher als Herstellerangabe und Bordcomputer.

Der Spritverbrauch-Rechner ermittelt Ihren tatsächlichen Verbrauch aus zwei Werten, die Sie an der Tankstelle ablesen: getankte Liter und die seit dem letzten Volltanken gefahrenen Kilometer. Das Ergebnis in Litern pro 100 Kilometer ist ehrlicher als jede Herstellerangabe und ehrlicher als die Momentananzeige im Bordcomputer.

Kurzüberblick

So funktioniert es: Der Spritverbrauch-Rechner ermittelt Ihren tatsächlichen Verbrauch aus zwei Werten, die Sie an der Tankstelle ablesen: getankte Liter und die seit dem letzten Volltanken gefahrenen Kilometer.

Regel und Werte: Die Formel lautet: Verbrauch = getankte Liter ÷ gefahrene Kilometer × 100.

Beispiel: Sie tanken 42 Liter nach und der Tageszähler zeigt 560 km: Ihr echter Verbrauch liegt bei 7,50 Litern pro 100 Kilometer.

Ein Fahrer hält die Zapfpistole beim Volltanken seines Autos, das ist die Grundlage der Tankmethode zur Verbrauchsmessung.
Ein Fahrer hält die Zapfpistole beim Volltanken seines Autos, das ist die Grundlage der Tankmethode zur Verbrauchsmessung.

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So funktioniert es

Die Formel lautet: Verbrauch = getankte Liter ÷ gefahrene Kilometer × 100. Die Kosten pro 100 Kilometer ergeben sich aus Verbrauch × Spritpreis, die Reichweite aus Tankgröße ÷ Verbrauch × 100.

Berechnetes Beispiel

Sie tanken 42 Liter nach und der Tageszähler zeigt 560 km: Ihr echter Verbrauch liegt bei 7,50 Litern pro 100 Kilometer. Bei 1,85 € pro Liter kostet jede 100-Kilometer-Strecke 13,88 €, und mit dem 50-Liter-Tank kommen Sie rechnerisch 667 km weit.

So erhalten Sie ein verlässliches Ergebnis

Nutzen Sie Werte aus echten Unterlagen: Gehaltsabrechnung, Vertrag, Bescheid oder Rechnung. Fragt ein Feld nach einem Satz, übernehmen Sie den Wert aus Ihrem Vertrag statt eines Werbewerts. Sie vergleichen mehrere Szenarien? Ändern Sie immer nur einen Wert auf einmal und notieren Sie, was sich verändert hat.

Prüfhinweis 2026: Alle Werte auf dieser Seite entsprechen dem geprüften Stand 2026. Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzt keine amtliche Berechnung oder Beratung; maßgeblich sind die Angaben der zuständigen Stelle.

Dazu zeigt der Rechner, was Sie dieser Verbrauch pro 100 Kilometer kostet und wie weit Sie mit einer vollen Tankfüllung kommen. Wer die Rechnung bei jedem Tanken wiederholt, erkennt Mehrverbrauch früh, etwa durch einen defekten Sensor, falschen Reifendruck oder geänderte Fahrstrecken.

Wann dieses Tool sinnvoll ist

Nutzen Sie den Rechner nach dem Tanken, wenn Sie den Bordcomputer prüfen wollen, nach dem Autokauf, um den Realverbrauch zu dokumentieren, oder wenn Sie vermuten, dass Ihr Auto mehr verbraucht als früher.

Schritt für Schritt

  1. Volltanken und den Tageskilometerzähler auf null stellen.
  2. Bis zum nächsten Tanken normal fahren.
  3. Beim nächsten Volltanken getankte Liter und Kilometerstand des Tageszählers notieren.
  4. Liter, Strecke, Spritpreis und Tankgröße eingeben.
  5. Verbrauch, Kosten pro 100 km und Reichweite ablesen.

Felder und Ergebnisse, erklärt

Die getankte Menge entspricht exakt der verbrauchten Menge, wenn Sie vorher und nachher vollgetankt haben: Was nachfließt, wurde verfahren. Die Strecke ist der Wert des Tageskilometerzählers zwischen beiden Tankstopps. Der Spritpreis dient nur der Kostenrechnung, die Tankgröße nur der Reichweite.

Im Ergebnis steht der Verbrauch auf zwei Nachkommastellen, damit Sie auch kleine Veränderungen über mehrere Tankfüllungen erkennen. Die Reichweite ist ein Richtwert, weil kaum jemand den Tank bis auf den letzten Liter leer fährt.

Die Methode im Detail

Die Formel lautet: Verbrauch = getankte Liter ÷ gefahrene Kilometer × 100. Die Kosten pro 100 Kilometer ergeben sich aus Verbrauch × Spritpreis, die Reichweite aus Tankgröße ÷ Verbrauch × 100.

Die Methode ist dieselbe, mit der auch Langzeittests in Fachzeitschriften und Community-Datenbanken wie Spritmonitor arbeiten. Ihre Schwäche: Eine einzelne Tankfüllung kann durch unterschiedliche Abschaltautomatik der Zapfpistole um einen halben Liter schwanken. Über drei bis vier Füllungen gemittelt wird der Wert sehr genau.

Weiteres Beispiel: sparsamer Pendler

Ein Pendler tankt 35 Liter für 700 km Strecke: Der Verbrauch beträgt nur 5,00 Liter pro 100 Kilometer. Trotz ähnlicher Tankgröße von 45 Litern steigt die Reichweite auf 900 km, weil der Verbrauch den Unterschied macht, nicht der Tank.

Häufige Fehler

  • Nicht volltanken: Ohne gleichen Füllstand vorher und nachher ist die Literzahl wertlos.
  • Eine einzige Messung überbewerten: Zapfpistolen schalten unterschiedlich ab, erst der Mittelwert aus mehreren Füllungen stimmt.
  • Stadt- und Autobahnphasen mischen und sich wundern: Dokumentieren Sie das Fahrprofil mit, sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.

Praktische Tipps

  • Immer an derselben Tankstelle und Zapfsäule tanken, das verringert die Messstreuung.
  • Reifendruck alle vier Wochen prüfen: 0,5 bar zu wenig kosten rund 3 bis 5 Prozent Mehrverbrauch und Reifenverschleiß.
  • Steigt der Verbrauch plötzlich um mehr als 15 Prozent, lohnt die Werkstatt: Luftfilter, Zündkerzen und Lambdasonde sind die üblichen Verdächtigen.

Grenzen dieses Tools: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der aktuell geprüften Werte. Verbindliche Werte erhalten Sie nur von der zuständigen Behörde, Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.

Weiter entdecken

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Referenztabelle

GetanktStreckeVerbrauchKosten/100 km (1,85 €)
30 l500 km6,00 l11,10 €
42 l560 km7,50 l13,88 €
45 l500 km9,00 l16,65 €
50 l550 km9,09 l16,82 €

Warum der Bordcomputer oft zu freundlich ist

Viele Bordcomputer rechnen 0,3 bis 0,8 Liter pro 100 Kilometer zu optimistisch, weil sie die Einspritzmenge schätzen statt sie zu messen und weil Standheizung oder Zuheizer nicht immer erfasst werden. Die Tankmethode lügt nicht: Was Sie bezahlt haben, wurde auch verfahren. Abweichungen über 10 Prozent zwischen Anzeige und Tankrechnung sind ein bekanntes Phänomen, kein Defekt.

Verbrauch nach Fahrprofil einordnen

Reine Stadtfahrten mit kaltem Motor treiben den Verbrauch eines Benziners leicht auf 9 bis 11 Liter, ruhige Landstraßenfahrten senken ihn auf 5 bis 6. Vergleichen Sie Ihren Wert deshalb nur mit ähnlichem Profil. Portale wie Spritmonitor zeigen für fast jedes Modell Tausende echter Verbrauchswerte anderer Fahrer, eine gute Einordnung für Ihren eigenen Wert.

Offizielle Quellen

Die verwendeten Werte entsprechen dem aktuellen Stand. Alle Ergebnisse sind Schätzungen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater, Bank oder Behörde.

Häufige Fragen

Nur bei gleichem Füllstand ist die nachgetankte Menge gleich der verbrauchten Menge. Tanken Sie einmal halb und einmal voll, vermischen sich Restmengen und das Ergebnis wird falsch.

In der Regel die Tankrechnung. Bordcomputer schätzen die eingespritzte Menge und liegen oft 0,3 bis 0,8 Liter zu niedrig. Über mehrere Füllungen gemittelt ist die Tankmethode die Referenz.

Die Abschaltautomatik der Zapfpistole schwankt um bis zu einen halben Liter, das sind bei 500 km etwa 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Für verlässliche Werte mitteln Sie drei bis vier Tankfüllungen.

Ja, typisch 10 bis 20 Prozent mehr: Kalte Motoren laufen fetter, Winterreifen haben mehr Rollwiderstand, und Heizung, Licht und Gebläse laufen häufiger. Das ist normal und kein Defekt.

Moderne Benziner liegen realistisch bei 6 bis 8 Litern, Diesel bei 5 bis 6,5 Litern pro 100 Kilometer, stark abhängig vom Fahrprofil. Deutlich darüber lohnt die Suche nach Ursachen wie Reifendruck oder Kurzstreckenanteil.

Nein, sie ist ein Rechenwert. In der Praxis bleibt ein Rest im Tank, den die Pumpe nicht erreicht, und auf Reserve sollten Sie nicht planen. Ziehen Sie gedanklich 50 bis 80 Kilometer ab.

Kilometer pro Liter ist die Kehrseite desselben Werts: 100 geteilt durch den Verbrauch. Bei 7,5 Litern pro 100 Kilometer fahren Sie 13,3 Kilometer mit einem Liter. Diese Einheit ist in einigen Ländern und bei Mietwagen üblich; mit der Zahl 100 rechnen Sie in beide Richtungen um.

Der ADAC misst je nach Anlage etwa 0,2 bis 0,4 Liter Mehrverbrauch pro 100 Kilometer, bei manuellen Anlagen eher mehr als bei einer Klimaautomatik. Im Stadtverkehr und bei großer Hitze kann es noch mehr sein. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist das geöffnete Fenster die sparsamere Alternative, auf der Autobahn wegen des Luftwiderstands nicht.

Ja, wenn Sie alle Teilfüllungen dazwischen mitschreiben: Addieren Sie sämtliche Liter seit dem letzten Volltanken und teilen Sie sie durch die Strecke bis zum nächsten Volltanken. Eine einzelne Teilfüllung ohne gleichen Füllstand davor und danach taugt dagegen nicht zur Messung, weil unbekannt ist, wie viel vorher im Tank war.

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