Spritkosten-Rechner
Berechnen Sie Ihre Spritkosten aus Verbrauch, Spritpreis und monatlicher Fahrstrecke: die Kosten pro 100 Kilometer, pro Monat und pro Jahr. Für Fahrgemeinschaften teilt der Rechner die Beträge fair pro Person. So wird sichtbar, was Ihr Auto an Kraftstoff wirklich kostet.
Der Spritkosten-Rechner macht aus drei Zahlen Ihre laufenden Tankkosten: Verbrauch in Litern pro 100 Kilometer, aktueller Spritpreis und Ihre monatliche Fahrstrecke. Daraus entstehen die Kosten pro 100 Kilometer, der Literverbrauch im Monat und die Kosten für Monat und Jahr. Gerade der Jahreswert überrascht viele: Aus scheinbar kleinen Monatsbeträgen wird eine Summe, die bei der Frage Verbrenner oder Elektroauto, Bahn oder Auto den Ausschlag geben kann.
Kurzüberblick
So funktioniert es: Der Spritkosten-Rechner macht aus drei Zahlen Ihre laufenden Tankkosten: Verbrauch in Litern pro 100 Kilometer, aktueller Spritpreis und Ihre monatliche Fahrstrecke.
Regel und Werte: Die Formel ist einfache Dreisatzrechnung: Kosten pro 100 km = Verbrauch × Preis.
Beispiel: Ein Benziner mit 7,5 Litern Verbrauch, Spritpreis 1,85 € und 1.200 km im Monat: Jede 100 Kilometer kosten 13,88 €.

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So funktioniert es
Die Formel ist einfache Dreisatzrechnung: Kosten pro 100 km = Verbrauch × Preis. Der Monatsverbrauch in Litern ist Strecke ÷ 100 × Verbrauch, die Monatskosten sind Liter × Preis, der Jahreswert das Zwölffache. Bei mehreren Personen werden Monat und Jahr zusätzlich durch die Personenzahl geteilt.
Berechnetes Beispiel
Ein Benziner mit 7,5 Litern Verbrauch, Spritpreis 1,85 € und 1.200 km im Monat: Jede 100 Kilometer kosten 13,88 €. Im Monat fließen 90,0 Liter durch den Tank, das sind 166,50 €. Aufs Jahr gerechnet ergeben sich 1.998,00 € nur für Kraftstoff.
So erhalten Sie ein verlässliches Ergebnis
Nutzen Sie Werte aus echten Unterlagen: Gehaltsabrechnung, Vertrag, Bescheid oder Rechnung. Fragt ein Feld nach einem Satz, übernehmen Sie den Wert aus Ihrem Vertrag statt eines Werbewerts. Sie vergleichen mehrere Szenarien? Ändern Sie immer nur einen Wert auf einmal und notieren Sie, was sich verändert hat.
Für Pendler und Familien ist der Sprit oft der größte laufende Posten rund ums Auto, noch vor Wartung und Reparaturen. Trotzdem kennen die wenigsten ihren echten Betrag pro Monat. Eine Fahrgemeinschaft, die 300 Kilometer im Monat spart, ist bei den Beispielwerten rund 42 Euro im Monat wert, und ein Bahnticket muss sich an genau dieser Zahl messen lassen.
Wie groß der Hebel Verbrauch allein ist, zeigt ein direkter Vergleich: Fahren Sie Ihre 1.200 Kilometer im Monat statt mit 7,5 mit 9,0 Litern, steigen die Kosten pro 100 Kilometer von 13,88 auf 16,65 Euro, der Monat von 166,50 auf 199,80 Euro und das Jahr von 1.998 auf 2.397,60 Euro. Knapp 400 Euro Unterschied entstehen nur aus anderthalb Litern Mehrverbrauch. Zehn Cent günstiger tanken bringt nur 9 Euro im Monat, der kleinere Verbrauch dagegen über 33 Euro.
Wann dieses Tool sinnvoll ist
Nutzen Sie den Rechner, wenn Sie ein Haushaltsbudget planen, ein Auto mit einem anderen vergleichen, die Pendelstrecke durchrechnen oder prüfen wollen, was eine Spritpreisänderung von 10 Cent im Jahr bedeutet.
Schritt für Schritt
- Verbrauch Ihres Autos in Litern pro 100 km eingeben, am besten den realen Wert aus dem Bordcomputer oder einer Tank-App.
- Aktuellen Spritpreis pro Liter eintragen.
- Ihre typische Monatsstrecke in Kilometern angeben.
- Wenn Sie die Kosten teilen, etwa in einer Fahrgemeinschaft: Personenzahl eintragen, den Fahrer mitgezählt.
- Kosten pro 100 km, Monat und Jahr ablesen, bei mehreren Personen auch den Anteil pro Person.
Felder und Ergebnisse, erklärt
Der Verbrauch sollte Ihr realer Durchschnittsverbrauch sein, nicht der Herstellerwert: Der liegt im Alltag meist 15 bis 25 Prozent höher. Der Spritpreis schwankt im Tagesverlauf und zwischen Tankstellen oft um mehr als 10 Cent, ein ehrlicher Mittelwert genügt. Die Monatsstrecke umfasst alle Fahrten: Arbeitsweg, Einkäufe, Freizeit und den durchschnittlichen Anteil von Urlaubsfahrten.
Am verlässlichsten ist der Verbrauch aus der Tankmethode über mehrere Füllungen, alternativ der einmal mit einer Tankrechnung gegengeprüfte Bordcomputer. Beim Preis tragen Sie den Durchschnitt ein, zu dem Sie wirklich tanken, nicht den billigsten Preis der Woche. Bei der Strecke hilft ein ehrlicher Monatswert: Arbeitsweg an den tatsächlichen Arbeitstagen plus Einkäufe, Familie und Freizeit; lange Urlaubsfahrten verteilen Sie grob aufs Jahr, indem Sie die Jahresstrecke durch zwölf teilen.
Wer zwischen zwei Autos schwankt, rechnet beide Varianten mit derselben Strecke und demselben Preis durch und vergleicht nur die Jahreskosten. Die Differenz ist der Betrag, den das sparsamere Auto pro Jahr wirklich wert ist, und sie gehört neben Kaufpreis, Versicherung und Wartung in die Kaufentscheidung.
Die Personenzahl teilt die Monats- und Jahreskosten fair auf alle Insassen, den Fahrer eingerechnet. Das ist der übliche Weg in Fahrgemeinschaften: Am Monatsende steht ein fester Anteil pro Kopf. Geteilt wird damit nur der Sprit; Versicherung, Wartung und Wertverlust trägt meist der Fahrzeughalter allein, sofern die Gruppe nichts anderes vereinbart.
Die Methode im Detail
Die Formel ist einfache Dreisatzrechnung: Kosten pro 100 km = Verbrauch × Preis. Der Monatsverbrauch in Litern ist Strecke ÷ 100 × Verbrauch, die Monatskosten sind Liter × Preis, der Jahreswert das Zwölffache. Bei mehreren Personen werden Monat und Jahr zusätzlich durch die Personenzahl geteilt.
Die Liter pro Monat ergeben sich aus Strecke geteilt durch 100, mal Verbrauch. Die Kosten pro 100 Kilometer sind Verbrauch mal Preis, im Beispiel 7,5 Liter mal 1,85 Euro, also 13,88 Euro. Pro Kilometer sind das rund 14 Cent; eine Fahrt von 25 Kilometern zur Arbeit und zurück kostet damit allein an Sprit etwa 6,94 Euro, jeden Tag.
Nicht enthalten sind alle übrigen Autokosten: Öl und Verschleiß, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen, Reparaturen und der Wertverlust. Die reinen Spritkosten von rund 14 Cent pro Kilometer sind deshalb nur ein Teil der wahren Kilometerkosten und bei Vergleichen mit Bahn oder Carsharing eine Untergrenze.
Fürs Haushaltsbudget hat sich eine Planungsregel bewährt: Monatswert plus ein Puffer von etwa zehn Prozent für teure Tankwochen und ungeplante Fahrten. Aus den 166,50 Euro des Beispiels wird so ein Budget von rund 183 Euro. Kontrollieren Sie einmal im Quartal mit den Tankquittungen nach: Liegen Sie dauerhaft darüber, stimmen Verbrauch oder Strecke nicht mehr.
Weiteres Beispiel: sparsamer Diesel auf langer Strecke
Ein Diesel mit 6,0 Litern Verbrauch, 1,75 € pro Liter und 2.000 km Monatsstrecke: Die 100 Kilometer kosten nur 10,50 €, trotzdem summiert sich der Monat auf 210,00 € und das Jahr auf 2.520,00 €. Die Strecke schlägt den Verbrauch: Wer viel fährt, gibt auch mit sparsamem Auto viel für Sprit aus.
Häufige Fehler
- Mit dem Herstellerverbrauch rechnen: Der WLTP-Wert liegt fast immer unter dem realen Verbrauch und schönt das Ergebnis.
- Nur den Monat betrachten: Erst der Jahreswert zeigt, ob sich ein sparsameres Auto oder eine Fahrgemeinschaft rechnet.
- Den Spritpreis vom günstigsten Tag ansetzen: Fürs Budget zählt der Durchschnittspreis, zu dem Sie tatsächlich tanken.
- Kurzstrecken unterschätzen: Auf den ersten Kilometern mit kaltem Motor liegt der Verbrauch weit über dem Durchschnittswert.
- Pro Tankfüllung statt pro Strecke vergleichen: Entscheidend sind immer Liter pro 100 Kilometer, nicht der Betrag an der Zapfsäule.
Praktische Tipps
- Abends und an günstigen Wochentagen tanken: Die Preisunterschiede im Tagesverlauf betragen regelmäßig 5 bis 10 Cent pro Liter.
- Vorausschauend fahren und früh hochschalten senkt den Verbrauch spürbar, auf der Autobahn bringt Tempo 130 statt 160 oft 20 Prozent Ersparnis.
- Dachbox und unnötiges Gewicht raus: 100 kg Zusatzgewicht kosten bis zu 0,5 Liter mehr pro 100 Kilometer.
- Reifendruck monatlich prüfen: Zu niedriger Druck erhöht Verbrauch und Reifenverschleiß, die richtigen Werte stehen in Tankklappe oder Türrahmen.
- Fahrten bündeln: Mehrere kurze Erledigungen in einer Runde mit warmem Motor sind sparsamer als viele Einzelstarts.
Grenzen dieses Tools: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der aktuell geprüften Werte. Verbindliche Werte erhalten Sie nur von der zuständigen Behörde, Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.
Weiter entdecken
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Referenztabelle
| Verbrauch | Preis | 1.000 km/Monat | Jahr |
|---|---|---|---|
| 6,0 l | 1,75 € | 105,00 € | 1.260,00 € |
| 7,5 l | 1,85 € | 138,75 € | 1.665,00 € |
| 9,0 l | 1,95 € | 175,50 € | 2.106,00 € |
Was 10 Cent Preisunterschied im Jahr ausmachen
Bei 1.200 km im Monat und 7,5 Litern Verbrauch tanken Sie rund 1.080 Liter im Jahr. Jeder Cent Preisunterschied entspricht dann 10,80 € im Jahr, 10 Cent also über 100 €. Tank-Apps und günstige Tageszeiten lohnen deshalb mehr als viele kleine Spartricks am Auto.
Spritkosten im Vergleich zum E-Auto
Ein vergleichbares Elektroauto braucht etwa 17 kWh pro 100 Kilometer. Zu Hause geladen zu 32 Cent pro kWh sind das 5,44 € pro 100 Kilometer, gegenüber 13,88 € beim Benziner aus dem Beispiel oben. Der Ladekosten-Rechner rechnet Ihren Fall mit Ihrem Strompreis und Ihrer Strecke exakt durch.
Sprit sparen ohne neues Auto: die wirksamsten Gewohnheiten
Kurzstrecken sind der größte vermeidbare Posten: Ein kalter Motor verbraucht auf den ersten Kilometern deutlich mehr, und Strecken unter drei Kilometern lassen sich oft zu Fuß oder mit dem Rad ersetzen. Dazu kommt der Luftwiderstand, der mit dem Tempo stark wächst. Die übrigen Hebel, vorausschauendes Fahren, Reifendruck und Fahrten bündeln, stehen in den Tipps.
Benzin, Diesel oder E10: was sich für wen lohnt
E10 ist meist einige Cent günstiger als Super E5, enthält aber etwas weniger Energie, sodass der Verbrauch geringfügig steigen kann. Bei 90 Litern im Monat bringen 5 Cent Preisvorteil 4,50 Euro monatlich und 54 Euro im Jahr; meist bleibt ein Plus. Fast alle Benziner vertragen E10. Diesel rechnet sich vor allem bei hoher Jahresfahrleistung: Bei 20.000 Kilometern und 8 Litern Verbrauch sind 10 Cent Preisunterschied 160 Euro im Jahr.
Offizielle Quellen
Die verwendeten Werte entsprechen dem aktuellen Stand. Alle Ergebnisse sind Schätzungen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater, Bank oder Behörde.
Häufige Fragen
Am genauesten geht es mit der Tankmethode: volltanken, Tageskilometerzähler auf null stellen, normal fahren und beim nächsten Volltanken die Liter durch die gefahrenen Kilometer teilen, mal 100. Beispiel: 45 Liter auf 600 Kilometer ergeben 7,5 Liter auf 100 Kilometer. Wiederholen Sie das über drei bis vier Tankfüllungen und mitteln Sie die Werte; der Bordcomputer zeigt dagegen häufig zu optimistische Werte.
Die Herstellerangabe entsteht im Labor nach dem WLTP-Zyklus, mit festem Tempo, ohne Klimaanlage, ohne Stau und bei milden Temperaturen. Ihr Alltag sieht anders aus: Kurzstrecken mit kaltem Motor, Winterreifen, Dachgepäck, Berge und zügiges Beschleunigen treiben den Verbrauch nach oben. Rechnen Sie deshalb immer mit Ihrem gemessenen Wert aus der Tankmethode. Nur er zeigt, was Ihr Fahrprofil wirklich kostet.
Nehmen Sie die Kosten pro 100 Kilometer aus diesem Rechner und teilen Sie sie durch 100. Im Beispiel sind 13,88 Euro pro 100 Kilometer rund 14 Cent pro Kilometer, nur für den Kraftstoff. Eine einfache Fahrt von 20 Kilometern kostet damit etwa 2,78 Euro an Sprit. Versicherung, Wartung, Reifen und Wertverlust kommen obendrauf.
In den meisten Fällen ja, ein wenig. E10 ist pro Liter in der Regel günstiger als Super E5, und der Preisvorteil ist größer als der kleine Mehrverbrauch durch den geringeren Energiegehalt. Bei 90 Litern im Monat und 5 Cent Unterschied sparen Sie 4,50 Euro monatlich, also 54 Euro im Jahr. Voraussetzung ist die Freigabe für Ihr Auto, die fast alle Benziner haben.
Deutlich, weil der Luftwiderstand mit dem Tempo überproportional wächst. Wer auf der Autobahn 130 statt 160 fährt, spart je nach Auto um die 20 Prozent Kraftstoff, bei den Beispielwerten dieses Rechners rund 33 Euro im Monat. Der Zeitverlust ist kleiner als gedacht: etwa 46 Minuten auf 100 Kilometer bei Tempo 130 gegenüber 37,5 Minuten bei Tempo 160.
Ja, die Preise folgen an vielen Stationen einem Tagesrhythmus. Morgens zum Berufsverkehr ist es oft am teuersten, am späten Nachmittag und Abend meist günstiger, die Unterschiede betragen regelmäßig 5 bis 10 Cent pro Liter. Bei 90 Litern im Monat machen 8 Cent schon 7,20 Euro aus, aufs Jahr über 86 Euro.
Tragen Sie alle Personen inklusive Fahrer in den Rechner ein, dann sehen Sie Monat und Jahr auch pro Person. Bei 1.200 Kilometern, 7,5 Litern Verbrauch und 1,85 Euro zahlen vier Personen je 41,63 Euro statt einer allein 166,50 Euro. Üblich ist, nur den Sprit zu teilen; Versicherung und Verschleiß trägt der Halter, sofern die Gruppe nichts anderes vereinbart.
Setzen Sie die Kilometer der Fahrt einfach als Strecke ein: Strecke durch 100 mal Verbrauch mal Preis. Eine Fahrt von 300 Kilometern bei 7,5 Litern und 1,85 Euro kostet 41,63 Euro Sprit, hin und zurück das Doppelte. Für Urlaubsfahrten rechnen Sie gleich mit der gesamten Kilometerzahl der Reise.
Ja, typischerweise 15 bis 25 Prozent weniger Liter pro 100 Kilometer, weil Diesel mehr Energie pro Liter enthält und der Motor effizienter arbeitet. Ob sich das rechnet, hängt von Fahrleistung und Preisdifferenz ab: Rechnen Sie beide Varianten mit Ihrer Strecke hier durch und vergleichen Sie die Jahreskosten. Anschaffung und Steuer kommen zur Spritrechnung noch dazu.
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